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1926

erwirbt Josef Empl, der Großvater der jetzigen Firmenchefs, das Haus Kaltenbach Nummer 5. Es hatte nachweislich bereits mehr als 200 Jahre lang als Schmiede gedient. Hier wurden vor allem die damals im ganzen Land bekannten und geschätzten "Zillertaler Holzpflüge" hergestellt.




1940

verstirbt unerwartet der Firmengründer. Im Alter von 17 Jahren muss sein Sohn Josef den Betrieb übernehmen. Drei Personen wurden damals beschäftigt, der "Chef" ist der Jüngste von ihnen. Damit die Produktion aufrechterhalten werden kann, wird Josef Empl bis 1943 vom Wehrdienst befreit. Er nutzt den Aufschub zur Ablegung der Meisterprüfung und wird der jüngste Schmiedemeister des damaligen "Deutschen Reiches".




1945

erweckt Josef Empl nach seiner Heimkehr aus der Gefangenschaft den inzwischen geschlossenen elterlichen Betrieb wieder zu neuem Leben. Er beweist Weitblick, indem er den Betrieb völlig umkrempelt und bereits damals eine auf den Bedarf zugeschnittene Produktion beginnt.




1948

gründet Josef Empl den "Alpenländischen Fahrzeugbau - J. Empl".




1949

erntet er die ersten Früchte seiner zukunftsorientierten Unternehmerpolitik. Er präsentiert bei der ersten Klagenfurter Messe nach dem Krieg einiges Aufsehen mit einem luftbereiften (!) landwirtschaftlichen Anhänger.




1956

bedient sich das Kuratorium für Landtechnik der Dienste des Empl-Betriebes. Die Firma baut im Auftrag dieses Kuratoriums einen Triebachsanhänger für einen Einachs - Gebirgsschlepper. Die Vorfinanzierung des Projektes ermöglicht ein Mann, dem die Interessen der Gebirgsbauern ein großes Anliegen waren - der spätere Landeshauptmann Eduard Wallnöfer.




1964

wird mit der Fertigung der ersten LKW-Aufbauten begonnen. Seit damals ist die Herstellung maßgeschneiderter Sonderanfertigungen eine Domäne des Zillertaler Werkes. Im Laufe der nächsten Jahre werden ganze Fuhrparks von Lebensmittelkonzernen und anderen Großkunden mit Empl - Aufbauten ausgerüstet. Der eingeschlagene Weg - die Herstellung intelligenter Produkte mit höchstem technischen Standard - erweist sich mehr und mehr als der richtige.




1967

Eintritt von Herbert Empl, der zuerst in der Technik, später in der Produktionsleitung tätig wird.




1970

übernimmt Josef Empl jun. die Produktionsleitung und Herbert Empl wird für den Vertrieb verantwortlich.




1972

wird ein erster konkreter Schritt in Richtung Betriebsverlegung getan. Das Unternehmen hatte eine stete Aufwärtsentwicklung erlebt. Nach mehreren Um- und Zubauten war die vorhandene Grundkapazität erschöpft. Kaltenbach hatte sich außerdem zu einem aufstrebenden Fremdenverkehrsort entwickelt, in welchem ein Nebeneinander von Gästezimmern und einer metallverarbeitenden Produktionsstätte auf Dauer zu Problemen geführt hätte. Josef Empl richtet am 8. November 1972 an die Gemeinde Kaltenbach ein Schreiben, in welchem er um die Zuweisung eines geeigneten Grundstückes außerhalb des Ortskernes ersucht. Eine Verlegung des Betriebes wird auch aus Gründen der Existenzsicherung angestrebt, da die beengten Arbeitsverhältnisse eine unrationelle Arbeitsabwicklung und die Abhängigkeit von Fremdbetrieben mit sich bringen. Die von der Firma Empl forcierten Übersiedlungspläne scheitern vorerst, da die Gemeinde - mangels eines geeigneten Grundstückes - den Wunsch nach einem Ausweichareal nicht erfüllen kann. Erst Jahre später kann der Wunsch erfüllt werden.




1974

erfolgt die Übernahme des für seine Kipperaufbauten bekannten Werkes "Stafler" in Innsbruck. Im Werk in der Col-di-Lana-Straße wurden alle Reparaturen an LKW-Aufbauten, Anhängern, Kränen und Ladebordwänden der Empl-Kunden ausgeführt. Die prompte Bedienung und die fachmännische Ausführung bei allen Serviceleistungen bringen dem Empl - Reparaturwerk einen guten Ruf ein.




1975

stellt Josef Empl einen neuerlichen Antrag zur Betriebsverlegung und findet im Bürgermeister einen Befürworter. Dieser überzeugt den Gemeinderat von der Notwendigkeit der Übersiedlung des Empl-Werkes. Bis zu einer Einigung fließt allerdings noch viel Zillerwasser talauswärts.




1977

ist es soweit - es wird beim Notariat in Zell ein Kaufvertrag unterschrieben, durch welchen 9000 qm Grund den Besitzer wechseln. Die Unterzeichnung des Vertrages ist der Startschuss für die Planung des "neuen" Empl-Betriebes.




1978

übersiedelt die Fa. Empl in die neue Betriebsstätte. Die neuen Anlagen ermöglichen eine modernere, rationellere und damit konkurrenzfähigere Produktion. Kernstück ist eine Montagehalle, die mit der Lackierung und den Nebenräumen eine Größe von 2000 qm hat.




1983

ist jenes Jahr, in welchem die Fa. Empl mit intelligenten Produkten den Einstieg ins Exportgeschäft wagt. Heute gehen über 65 Prozent der Produktion in den Export. Die Liste der Länder, in denen Fahrzeuge mit Empl - Aufbauten unterwegs sind, erstreckt sich - alphabetisch gesehen - von Ägypten bis Zimbabwe.
Eintritt von Heinz Empl, der das Finanzwesen der Fa. Empl übernimmt.




1986

wird mit der kontinuierlichen Produktion von Feuerwehraufbauten begonnen.




1988

wird der Entwurf für die neuen Empl - Bauten (eine neue Fertigungshalle und ein neues Verwaltungsgebäude) vorgelegt, im Dezember 1988 ist die Bauverhandlung.




1989

werden die Pläne realisiert, von März bis Dezember wird der Neubau aus dem Boden gestampft. Einige Zahlen verdeutlichen die Dimension. So haben die Fertigungshalle und das vollautomatische Lager eine Gesamt - Nutzfläche von 3000 qm. Und das nach den Gesichtspunkten modernster Bürogestaltung konzipierte Verwaltungsgebäude umfasst 500 qm. Insgesamt hat der umbaute Raum der Erweiterungsanlagen das Ausmaß von 30000 Kubikmeter.




1990

feiert die "Empl - Fahrzeugwerke Ges.m.b.H. & Co KG" die offizielle Eröffnung der neuen Betriebsgebäude. Der Festakt steht am Samstag, dem 21. April auf dem Programm, die Festansprache hält Landeshauptmann Alois Partl. Im Rahmen der Feier werden verdiente Mitarbeiter geehrt und die Produktpalette vorgestellt.




1991

Empl eröffnet ein Vertriebsbüro in Leipzig mit einem Mitarbeiter.
Umwandlung der "Ges.m.b.H. & Co KG" in eine reine "Ges.m.b.H."




1992

kauft Empl in Klöden von der Treuhand Ges.m.b.H. die ehemalige FAGEMA aus vier Beweggründen Produktionsstätten im EU - Raum:

  • da der Beitritt Österreichs zu dem Zeitpunkt unsicher war
  • um den während der Wende aufgebauten Markt nicht wieder zu verlieren, da eine Produktions- bzw. Servicestelle von Kunden massiv verlangt wird
  • um Produktionskapazitäten zu schaffen, die man in der Verhandlungsphase noch brauchte und über die höhere Stückzahl bzw. Zugriff zu Erzeugern günstiger einkaufen zu können
  • Nähe zu den zukünftigen Hoffnungsmärkten im Osten




1995

wurden die in den Empl - Werken eingeführten Qualitätsmanagementsysteme zertifiziert

  • Zertifizierung Kaltenbach und Innsbruck: 06.-08. Februar nach ISO 9001
  • Zertifizierung Klöden: 09.-10. Februar nach ISO 9002




1996

Kauf eines Grundstückes in Hall.




1997

Planung und Bau eines neuen Service- und Montagebetriebes in Hall. Arbeitsbeginn im neuen Empl-Werk in Hall am 20.10.1997.
Einführung eines neuen integrierten EDV-Systems (SAP).




1999

werden Grundstückserweiterungen im Werk Hall vorgenommen.




2000

um den langjährigen Fortbestand der Fa. Empl Fahrzeugwerk über Generationen zu sichern, wird die "Empl Privatstiftung" gegründet.
Im Werk Kaltenbach werden Grundstückserweiterungen vorgenommen und in Deutschland werden 36.000 qm Grund in Elster erworben.




2001

wird mit dem Bau einer neuen Produktionshalle in Kaltenbach begonnen. Bereits im Dezember übersiedelt die komplette Endmontage in den ca. 3.500 qm großen Neubau. Eine europaweit modernste Lackier- und Sandstrahlanlage wird in Betrieb genommen. Ebenso übersiedelt die Feuerwehrproduktion in die kurzfristig erworbene und adaptierte "Fankhauser-Halle". Gleichzeitig erfolgt in Elster (Deutschland) der Spatenstich für den Bau einer neuen Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude.




2002

im Jänner übersiedelt die Endmontage vom Werk Klöden in das neue Werk in Elster. Im Juni wird in Elster das neue Verwaltungsgebäude in Betrieb genommen. Der Betrieb Klöden wird auf die Serienfertigung im Konstruktionsbau ausgerichtet. Kaltenbach erhält eine in Europa für Nutzfahrzeuge einzigartige Inspektions- und Übergabehalle mit Kundenbar und Auslieferungsbüro.




2003

am 31. Juli unterzeichnen die Kaltenbacher Gemeindevorstände mit Bürgermeister Klaus Gasteiger und Mag. Heinz Empl einen zukunftsweisenden Vertrag zum neuerlichen Ausbau und Festigung des Standorts Kaltenbach. Auf dem rund 11.660 m2 großem Grundstück ist ein Kompetenzzentrum mit Forschungs- und Entwicklungsabteilung vorgesehen. Zusätzlich wird ein Gewerbepark für Partnerfirmen und die Verlegung der Reparaturabteilung auf dieses Areal geplant.




2004

Die neue Feuerwehrgeneration MOD-Tech mit CAN-Bus und GFK Tech wird der Öffentlichkeit präsentiert. Neue Schweißroboter in Elster und Kaltenbach werden in Betrieb genommen. Es beginnt die Planung für Elster II und Kaltenbach Süd. Mit der Gemeinde Elster wird über ein weiteres Grundstück verhandelt.




2005

wird kräftig in das Kaltenbacher Stammwerk investiert. Die Büroräumlichkeiten werden wesentlich erweitert und eine neue Wasch- und Inspektionshalle in Betrieb genommen. Die Planung für die Errichtung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums, mehrerer Produktionshallen sowie einer eigenen Werkskantine und Seminarräumen läuft auf Hochtouren.




2006

ist das Jahr der Grundstückskäufe in Elster und Kaltenbach. In diesem Jahr wird mit dem Bau der neuen Betriebsanlagen begonnen und zeitgleich in Shanghai ein eigenes Marketingbüro eröffnet. Im Bereich der Industrielöschfahrzeuge und Logistischen Produkte erreicht Empl aufgrund von Neu- und Weiterentwicklungen einen wesentlichen Marktvorsprung.




2007

Der ultramoderne Empl Service Park in Kaltenbach mit einer neuen Feuerwehrproduktion und Serviceeinheit, mit Pumpenprüfstand, Waschhalle und Hydraulik-Einrichtung wird in der ersten Jahreshälfte in Betrieb genommen. Des weiteren befinden sich im neuen Gebäude eine öffentlich zugängliche Kantine, Seminarräumlichkeiten sowie ein Erlebnisschauraum samt Feuerwehr-Shop. In Elster wird das neue Produktions- und Bürogebäude Ende des Jahres in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um eine Verdreifachung der Produktionsanlagen.

Einer zukünftige Betriebserweiterung steht dank des Grundstückskaufs von weiteren 13.000 m² in Uderns / Tirol nichts im Wege. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beweist Empl seine Vorreiterstellung am Markt. Die neue Kipper- und Muldengeneration TITAN wird der Öffentlichkeit vorgestellt.




2008

Weiterer Grundstückserwerb in Elster um für zukünftiges Wachstum gerüstet zu sein. In Kaltenbach investierte man in eine Alu-Sandstrahlanlage und in neue Roboteranlagen.




2009

werden die Produktionskapazitäten in Kaltenbach mit einer neuen Halle erweitert (Fertigstellung Februar 2010). Im Werk in Elster übernimmt DI (FH) Uwe Göbel die Geschäftsleitung.

Auszeichnung mit dem Pater-Jakob-Gapp-Preis (Anerkennung für soziales Engagement)




2010

  • Errichtung eines neuen Mitarbeiter- und Kundenparkplatzes mit 5.000 m² (Kaltenbach)
  • Inbetriebnahme: Koffer- und Schweißhalle samt Lager sowie Umstellung auf Erdgas (Kaltenbach)
  • Inbetriebnahme: Photovoltaikanlage auf den Hallendächern der Produktionsanlagen (Elster)




2011

  • Inbetriebnahme: CNC Laserschneidemaschine (Kaltenbach)
  • Inbetriebnahme: Photovoltaikanlage auf den Hallendächern der Produktionsanlagen (Klöden)
  • Bau einer LKW-Teststrecke (Uderns)
  • Kaufentscheidung für die größte Photovoltaikanlage in Tirol und Investitionsfreigabe für einen Gewerbepark in Uderns




2012

  • Grundstückserwerb: 1700m² (Hall)
  • Grundstückserweiterung: 5000m² (Kaltenbach Süd)
  • Übernahme: Fankhauser Halle mit Umbau und Etablierung einer eigenen Export Versandabteilung
  • Montage und Inbetriebnahme: Größte Photovoltaikanlage Tirols auf den Hallendächern der Produktion (Kaltenbach)
  • Fertigstellung des Gewerbeparks "Technologieschmiede" (Uderns)




2013

  • Eröffnung des Gewerbeparks „EMPL Technologie Schmiede“ (Uderns) samt LKW-Teststrecke
  • Investition in Prüfanlagen
  • Installation der Photovoltaikanlage (Uderns)
  • Hallenerweiterung (Elster)
  • Auszeichnungen: Nischen-Exportmeister, Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber, GBE Factory Award, Trigos Nominierung




2014

  • Grundstück in Uderns wird um 11.000m² erweitert, Abstellflächen überdacht und eine Photovoltaikanlage am Dach installiert
  • Empl stellt ein Bauansuchen für die Erweiterung des Servicewerks in Hall
  • Inbetriebnahme einer Schweißrauch- und Feinstaubabsaugung für ein optimales Arbeitsklima und die Überdachung von Abstellflächen in Kaltenbach
  • GBE Factory Award




2015

  • Übergabe Geschäftsführung Vertrieb/Marketing von Herbert Empl an Sohn Joe Empl
  • Erweiterung Produktionshallen Kaltenbach Süd: Kofferbau und Erweiterung Feuerwehrproduktion
  • Erweiterung Servicewerk Hall
  • Inbetriebnahme einer vollautomatischen Universalbiegezelle in Kaltenbach
  • Präsentation der neuen Feuerwehrfahrzeuggeneration: EMPL PRIMUS




2016

  • Bau der Empl Akademie für Kunden, Mitarbeiter und Lehrlinge in Kaltenbach Süd